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Achtsam leben

Die Verbindung zwischen Körper und Geist gewinnt in der Medizin immer mehr an Bedeutung. Für ein harmonisches Miteinander müssen wir achtsam mit uns selbst, unserem Körper, unseren Mitmenschen und unserer Umwelt umgehen. Achtsamkeit beschreibt das bewusste Wahrnehmen mit Körper und Geist, das Leben im Hier und Jetzt, den Fokus auf den Moment. Die Magazin-Beiträge in dieser Rubrik beschäftigen sich beispielsweise mit Themen wie gesunder Ernährung, Yoga, Meditation und dem Umgang mit Stress.

Globale Unsicherheit, beruflicher Druck, finanzielle Nöte und persönliche Herausforderungen prägen momentan den Alltag vieler Menschen. Nachrichten erreichen uns rund um die Uhr. Kaum scheint sich eine Krise zu beruhigen, droht schon irgendwo die nächste Eskalation. Für Körper und Geist bedeutet dies dauernde Alarmbereitschaft – mit negativen Folgen für Schlaf, Konzentration und seelisches Gleichgewicht. Umso wichtiger wird die Frage: Wie gelingt es, die innere Stabilität zu bewahren, auch wenn wir die äußeren Umstände oft nicht beeinflussen können?
Eine überwiegend pflanzliche Ernährung, die tierische Produkte jedoch nicht vollständig ausschließt – dieser sogenannte flexitarische Ansatz zählt aktuell zu den wichtigsten Ernährungstrends. Als gesund gilt er insbesondere dann, wenn die Auswahl der Lebensmittel ausgewogen ist. Je nach Anteil tierischer Produkte sollten Nährstoffe wie Vitamin B12, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D, Selen und Eisen gezielt berücksichtigt werden. Warum Flexitarismus an Bedeutung gewinnt und worauf es dabei ankommt, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Ob Frühaufsteher oder Nachtmensch – das wird maßgeblich durch unsere Gene bestimmt. Jeder Mensch hat eine eigene innere Uhr, die festlegt, wann wir am besten schlafen, denken oder essen. Auch unsere inneren Organe und Körperfunktionen folgen diesem 24-Stunden-Rhythmus, genannt zirkadianer Rhythmus. Doch der moderne Alltag mit frühen Arbeitszeiten, viel Bildschirmarbeit und wenig Tageslicht bringt diesen natürlichen Rhythmus oft durcheinander. Die Folge: Erschöpfung und gesundheitliche Probleme. Wie Sie Ihren Tagesablauf besser an Ihre innere Uhr anpassen können, lesen Sie hier.
Wildkräuter erleben ein Comeback, und das aus gutem Grund. Eine Kräuterwanderung kombiniert gleich mehrere Lifestyle-Trends: Regionalität direkt vor der Haustür, Nachhaltigkeit ohne lange Transportwege oder Verpackung, Naturverbundenheit durch achtsames Sammeln. Nicht zuletzt ist es ein Akt der Selbstfürsorge – beim Ernten nährstoffreicher Wildpflanzen, die unseren Körper auf natürliche Weise unterstützen, kann man wunderbar entschleunigen.
Was wir essen, wirkt sich direkt auf unser Gehirn – und damit auch auf unsere Stimmung – aus. Studien zeigen: Wer komplett auf Fleisch und Fisch verzichtet, leidet etwa doppelt so häufig an Depressionen wie Menschen, die regelmäßig Fleisch konsumieren. Unklar ist bislang, warum das so ist. Fest steht jedoch, dass Vegetarier und Veganer einige Nährstoffe schlechter oder gar nicht über die Nahrung aufnehmen – darunter mehrere Vitalstoffe, die in engem Zusammenhang mit depressiven Verstimmungen stehen. Auf welche Nährstoffe Sie bei einer fleischlosen Ernährung besonders achten sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag.