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Mariendistel – die Heilpflanze für die Leber

Die Mariendistel zählt zu den bekanntesten Heilpflanzen Europas, wenn es um die Unterstützung und Regeneration der Leberfunktion sowie um Verdauungsbeschwerden geht. Ihre markant weiß marmorierten Blätter machen sie unverwechselbar – doch berühmt ist sie vor allem für ihre Früchte, aus denen der Wirkstoffkomplex Silymarin gewonnen wird. Seit Jahrhunderten wird die Mariendistel genutzt und ist heute ein fester Bestandteil moderner pflanzlicher Arzneimittel.

Geschichte und botanischer Hintergrund

Die Mariendistel (Silybum marianum) gehört zur Familie der Korbblütler und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Der Legende nach soll beim Stillen der Mutter Maria etwas Muttermilch auf die Blätter der Distel getropft sein, wodurch die charakteristischen weißen Blattadern entstanden. Daher begründet sich auch ihr Name. Ihre heilende Wirkung war bereits in der Antike bekannt. Bedeutende Ärzte und Naturgelehrte wie Pedanios Dioskurides und Plinius der Ältere dokumentierten im 1. Jahrhundert n. Chr. ihre leberentgiftenden und den Gallenfluss anregenden Wirkungen sowie den Einsatz als Brechmittel und bei Schlangenbissen. Früher wurde meist die Wurzel verwendet, erst später hat man die wertvollen Früchte und Samen der Pflanze entdeckt. Als Leber-, Gallen- und Milztherapeutikum wurde die Mariendistel in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch Johann Gottfried Rademacher, Arzt und Pflanzenheilkundler (1772–1850), bekannt: Er entdeckte, dass ihre wertvollen Inhaltsstoffe vor allem in den Früchten beziehungsweise Samen konzentriert sind. Daraus stellte er die sog. „Rademacher Tinktur“ für seine Leberpatienten her. Heute ist die Mariendistel das meist verwendete Phytotherapeutikum bei Lebererkrankungen und es ist wissenschaftlich belegt, dass ihre Wirkungen auf dem Inhaltsstoff Silymarin basieren (1, 2).

Anwendung und Wirkung

Wirkstoffkomplex Silymarin

Aus den Früchten kultivierter Mariendisteln wird Silymarin extrahiert. Dies ist der bioaktive Wirkstoffkomplex, der – neben weiteren Flavonoiden und Polyphenolen – das Flavonolignan Silibinin (Silybin) als effektivsten Bestandteil enthält.  Die leberschützenden, antioxidativen und entzündungshemmenden Effekte gehen auf diese Komponente zurück (3, 4).

Anwendung bei Lebererkrankungen

Mariendistelfrüchte sind laut Herbal Medicinal Product Committee (HMPC), einem Fachgremium der Europäischen Arzneimittel-Agentur, als traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Unterstützung der Leberfunktion anerkannt (5).

Wirkmechanismen

Die positiven Effekte der Mariendistel auf die Leber kommen über verschiedene Wirkmechanismen zustande, wie zum Beispiel

Leberschützend: Silymarin bindet an Leberzellen und stabilisiert diese, hierbei verhindert es das Eindringen lebertoxischer Stoffe. Zusätzlich können Toxine in der Leber vermehrt ausgeschleust werden (3, 5, 6).

Antioxidativ: Silymarin erhöht die Aktivität des körpereigenen Antioxidans Glutathion in der Leber. Dieses ist für die Entgiftungsfunktion der Leber von großer Bedeutung (7).

Mariendistel und Hevert

Hevert bietet zwei bewährte Arzneimittel, die auf der Heilkraft der Mariendistel basieren: ein pflanzliches Arzneimittel aus Mariendistelextrakt bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen, Leberzirrhose und toxischen Leberschäden ist Silymarin Hevert Mariendistelkapseln. Diese fördern die Leberregeneration und stärken die beeinträchtigte Verdauungs-, Ausscheidungs- und Entgiftungsfunktion der Leber (8).

Hepar Hevert Lebertabletten sind ein naturheilkundliches Arzneimittel bei Störungen der Leber- und Gallefunktion. Sie enthalten neben Mariendistel noch weitere bewährte Arzneipflanzen wie Löwenzahn, Schöllkraut und Virginischen Ehrenpreis (9).

Fazit                                                    

Die Mariendistel ist weit mehr als ein altbekanntes Hausmittel. Als eine der am besten erforschten Heilpflanzen der westlichen Phytotherapie verbindet sie jahrhundertealtes Erfahrungswissen mit moderner Wissenschaft – und beides spricht für sie: die lange Tradition und die wachsende Zahl an Studien, die ihre leberschützende Wirkung belegen.

Wer bei Leber- oder Verdauungsbeschwerden gezielt auf die Kraft der Mariendistel setzen möchte, sollte auf standardisierte Arzneimittel vertrauen – denn therapeutisch entscheidend ist nicht nur die Pflanze selbst, sondern der qualitätsgesicherte Extrakt in der richtigen Konzentration. Eine gesunde Leber ist kein Selbstläufer – sie ist die stille Schaltzentrale unseres Stoffwechsels und verdient besondere Fürsorge.

Neu

Pflanzliches Arzneimittel bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen

Naturheilkundliches Arzneimittel bei Störungen der Leber- und Gallefunktion

Naturheilkundliches Arzneimittel zur Behandlung von Leberfunktionsstörungen

Pflichtangaben

Silymarin Hevert Mariendistelkapseln  Wirkstoff: Mariendistelfrüchte-Trockenextrakt standardisiert auf Silymarin. Anwendungsgebiete: Zur unterstützenden Behandlung bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen, Leberzirrhose und toxischen (durch Lebergifte verursachten) Leberschäden. Das Arzneimittel ist nicht zur Behandlung von akuten Vergiftungen bestimmt. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Hepar Hevert Lebertabletten  Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Besserung der Beschwerden bei Leber- und Galle-Störungen. – Eine Arzneimitteltherapie bei Lebererkrankungen ersetzt nicht die Vermeidung der die Leber schädigenden Ursachen (z. B. Alkohol) und sollte nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen. Bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden, sowie bei Gallensteinleiden, bei Verschluss der Gallenwege und bei Gelbsucht sollte ein Arzt aufgesucht werden, da es sich um Erkrankungen handeln kann, die einer ärztlichen Abklärung bedürfen. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Hepar Hevert Lebertropfen  Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Leberfunktionsstörungen. – Eine Arzneimitteltherapie ersetzt nicht die Vermeidung der die Leber schädigenden Ursachen (z. B. Alkohol). Bei Gallensteinleiden, Verschluss der Gallenwege oder Gelbsucht ist wie bei allen unklaren oder anhaltenden Beschwerden im Oberbauch eine ärztliche Abklärung erforderlich. Enthält 57 Vol.-% Alkohol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Quellenangaben