Unter Vitamin D versteht man eine Gruppe von mehreren Wirkstoffen. Eine biologisch wirksame Form, die in den meisten Arzneimitteln verwendet wird, ist das Vitamin D3. Der Körper kann Vitamin D3 aus Cholesterin in der Haut auch selbst herstellen. Dafür ist jedoch eine ausreichende Menge an Sonnenlicht (UV-Strahlen) nötig.
Besonders im Alter ist die Fähigkeit der Haut, Vitamin D3 zu bilden, deutlich reduziert. Hinzu kommt, dass die Eigenproduktion sinkt, wenn sich der Aufenthalt im Freien verringert. Dies ist beispielsweise bei Heimbewohnern oder bettlägerigen Personen der Fall, aber auch bei jüngeren Menschen, die zum Beispiel wegen hoher Arbeitsbelastung nur selten in die Sonne kommen.
Neben der körpereigenen Produktion kann Vitamin D auch über die Nahrung aufgenommen werden, auch wenn es in nennenswerten Mengen nur in Fischöl vorkommt. Es ist in tierischen Lebensmitteln wie Fisch, Eiern, Milch und Butter enthalten. In pflanzlichen Lebensmitteln kommt Vitamin D nur in Spuren vor.